| |
|
Meditation und
Entspannung
Das Gegenteil von Entspannung ist die Anspannung. Anspannung benötigen wir, um unseren Alltag zu bewältigen und Ziele zu verfolgen, doch ohne regelmäßige Entspannung entsteht eine Überspannung (Stress). Durch Überspannung im Körper und in den Gedanken treten Verspannungen im muskulären und nervlichen Bereich, ebenso in den Organen auf.
Der Unterschied zum normalen Schlaf, in dem das Unterbewusstsein arbeitet, ist in der Entspannung die Bewusstheit. In der Entspannung befindet sich unser Körper in vollkommener Ruhe, doch der Geist ist hellwach. Durch die Selbstbeobachtung in der Entspannung werden wir uns selbst und unserer Bedürfnisse bewusster.
Entspannung heisst:
- Distanz gewinnen, unser Blickwinkel vergrößert sich.
- Probleme, Ängste u.v.m. aus einer anderen Perspektive aus beobachten.
- Zum Beobachter werden, sich nicht mehr mit Gedanken, Gefühlen und Emotionen identifizieren.
- In die Stille gehen, der Gedankenstrom beruhigt sich, da er nicht mehr genährt wird.
Entspannung führt zu einem inneren Wohlgefühl, lässt uns unsere eigene Mitte finden und unser wahres Selbst erkennen. Regelmäßige Entspannung lässt uns Freude, Frieden, Zufriedenheit, Gelassenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit erfahren.
„ Ruhen heißt nicht, nichts zu tun. Ruhen heißt regenerieren.“
Daniel W. Josselyn
„Wenn wir wollen, dass der Ozean ruhig ist, schöpfen wir nicht sein Wasser aus. Ohne Wasser bleibt nichts übrig. Bemerken wir in uns Ärger, Furcht und Aufregung, brauchen wir diese nicht abzutrennen. Wir müssen nur bewusst ein- und ausatmen, dies allein ist ausreichend, um den Sturm zu beruhigen.“
Thich Nhat Hanh
|
|
|